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TEAMCANIN-Hundeführerschein


mit abschliessender Prüfung durch den Cheftrainer von Teamcanin

Uwe Friedrich

Die Geschichte


Uwe Friedrich – Cheftrainer und Inhaber vom Hundezentrum TEAMCANIN: „Es war mir schon immer ein grosses Anliegen, ein Instrument zu schaffen, bei dem die Hundehalter ein Ziel haben, auf das sie hinarbeiten können und durch deren unterschiedlichen Leistungsstufen der Prüfungsordnung auch eine Weiterentwicklung für die Hundehalter erkennbar ist. Die Prüfung ist so gestaltet, dass sie ein sehr hohes Mass an Alltagstauglichkeit besitzt und sowohl die Bedürfnisse des Hundes abdeckt als auch das soziale Lernen mit integriert ist.“


Jeder kennt die Begleithundeprüfung des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen). Als Voraussetzung für viele Aktivitäten im Hundesport – sei es Agility oder Obedience – ist diese Prüfung für viele Hundehalter eine Voraussetzung und Notwendigkeit.


Die Prüfungsordnung von TEAMCANIN spricht Hundehalter an, die ein hohes Ma an Alltagstauglichkeit wünschen. Alle wesentlichen Bereiche einer optimalen Mensch-Hund-Beziehung sind integriert.


In vielen Gesprächen mit unseren Kunden tauchte immer wieder neben einer alltagstauglichen Ausbildung die Frage nach einer Abschlussprüfung von Mensch-Hund-Teams auf. Deshalb machten wir bei TEAMCANIN uns Gedanken über eine solche Prüfung für Teilnehmer von Kursen, Seminaren und Einzelunterricht. Dabei stand für uns die Praxis- und Alltagstauglichkeit im Vordergrund.


Was bedeutet „Alltagstauglichkeit“? Jeder Hundeführer hat eigene für ihn wichtige Schwerpunkte und Interessen, was das alltägliche Zusammenleben mit seinem Hund betrifft. Doch grundsätzlich geht es nach unserer langjähriger Erfahrung bei TEAMCANIN immer wieder um die gleichen Kernthemen: der Hund soll nicht jagen, nicht an der Leine ziehen und mit Menschen und anderen Hunden sozialverträglich sein. All dies wird in der heutigen Gesellschaft von Hund und Halter in der Öffentlichkeit erwartet. Bei all dem sind Auslastungsmodelle, welche die Bedürfnisse des eigenen Hundes erfüllen, nicht zu vernachlässigen.


In der Philosophie von TEAMCANIN münden alle Trainingsansätze, Kurse und Seminare darin, ein eingespieltes und alltagstaugliches Mensch-Hund-Team zu bilden.


Um für jedes Team, abhängig von Alter und Ausbildungstand, einen passenden Ausbildungs-Abschluss anbieten zu können, wurden drei verschiedene Prüfungsstufen entwickelt.


In der ersten Stufe wird ein Ausbildungsstand abgeprüft, welcher einen gefestigten Grundgehorsam in allen relevanten Ausbildungs- und Erziehungsbereichen aufzeigt. Diese erste Stufe ist für Anfänger gedacht. Fortgeschrittene Mensch-Hund-Teams absolvieren die Prüfungen der Stufe 2 und 3. Diese bieten für jedes Team angepasste Herausforderungen.


Was beinhaltet die TEAMCANIN-Führerscheinprüfung? Welche Anforderungen an das Mensch-Hund-Team werden gestellt?


Prüfungsordnung TEAMCANIN - Grundschule, Stufe 1


1. Leinenorientierung, an kurzer Leine, 2 Minuten ohne stehenbleiben


2. Basisübung, 2 Minuten, ruhige Begrüssung durch Fremdperson


3 . Gassenübung, nicht überholen


4. Deckenübung, 5 Minuten auf der Decke liegen bleiben


5. Rückruf aus der Bewegung


6. Aus dem Auto aussteigen, ritualisiertes Verhalten


7. Leinenorientierung an der 5-m-Leine


8. Bewegungsreiz im Übungsmodus, Ziel: Kontaktaufnahme des Hundes zum Hundeführer


9. Longieren, eine Gangart, Hundeführer soll mind. 1 Meter vom Kreis entfernt sein, Hund soll 1                     Minute am Kreis verharren/warten können


10. Beutespiel/Zerrspiel oder Futterbeutel (wahlweise), Besitzanspruch, entspannt


11. Anbinden, 2 Minuten, der Hundeführer ist dabei in Sicht, als mögliche Ablenkung können evtl.                   Jogger oder Radfahrer hinter dem Hundeführer herlaufen.


12. Ritual: Restaurantaufenthalt, 5 Minuten


13. SniffleDog mit 6 Gläsern, darin 1 x Geruch, 5 Gläser sind leer


Generell ist die 1. Prüfungsstufe ohne Ablenkungen durchzuführen. Als Hilfsmittel ist die 5-m-Leine ausser der Leinenorientierung bei allen Punkten zugelassen.


Prüfungsordnung „TEAMCANIN - Mittlere Reife“, Stufe 2


1. Der Hund muss am offenen Auto (Kofferraum, Tür, Box, usw.) 2 Minuten bleiben, während der                 Hundeführer 1 Meter entfernt ist. Nach dem Aussteigen 2 Minuten ritualisiertes Verharren in                 einer bestimmten Position, z. B. Sitz, Platz usw. (ist vorher vom Hundeführer zu benennen)


2. Leinenorientierung mit Tempowechsel (sehr langsamer Schritt, flotter Schritt, Trab). (10                 Minuten). Ablenkungen: rollende Bälle, kreuzende Passanten mit und ohne Hund, Radfahrer,                      Reizangel, Futter auf Boden


3. Basisübung mit gleichen Verleitungen wie in Pkt. 2. Der Hund wird zusätzlich noch von einer                 Fremdperson angesprochen. (5 Minuten)


4. Grundsätzliche Orientierung an der 5-m-Leine. Verleitungen wie in Pkt. 2 (5 Minuten)


5. Rückruf mit Verleitungen wie in Pkt. 2


6. Bewegungsreize im Alltagsmodus mit Reizangel, rollenden Bällen, usw. Hund läuft an Schlepplein                 im Freilauf.


7. Longieren, Hundeführer in Kreismitte, 2 wählbare Gangarten. (4 Minuten) Kreis nur durch                 Stäbe markiert (keine Ablenkung)


8. Gassenübung mit Verleitungen wie in Nr. 2 (1 Minute ohne Pause)


9. Beutespiel/Zerrspiel oder Futterbeutel (wahlweise) Besitzanspruch, entspannt (1 Minute) plus                 Sozialspiel (ohne Verstärker) (1 Minute)


10. Anbinden, Entfernung des Hundeführers mind. 5 Meter. Ablenkungen wie in Nr. 2 hinter dem                   Hundeführer.


11. Ritual: Restaurantaufenthalt, Hund wird von Fremdperson angesprochen, andere Hunde                   werden vorbei geführt, Kinder rennen vorbei. (5 Minuten)


12. Deckenübung, mit Ablenkungen wie in Nr. 2 (5 Minuten)


13. SniffleDog, 1 Teelöffel Tee, alle anderen 5 Gläser enthalten Zucker und Schokolade


Stufe 3 versteht sich dann als „Abitur“.


wird noch ausgearbeitet


Wertung


Es können maximal 95 Punkte erreicht werden.


Für die 6 „Hauptfächer“ (Leinenorientierung an kurzer und langer Leine, Basisübung, Gassenübung, Deckenübung und Rückruf aus der Bewegung) kann man jeweils 10 Punkte erreichen. Als bestanden gilt ein Hauptfach beim Erreichen von mindestens 4 von 10 Punkten. Ein „nicht bestanden“ in einem Hauptfach, kann durch ein gutes Ergebnis (mindestens 8 Punkte) in einem anderen Hauptfach ausgeglichen werden, ausser beim Prüfungspunkt Rückruf. Ein nicht bestanden beim Rückruf bedeutet Prüfung nicht bestanden.


In den „Nebenfächern“ können maximal 5 Punkte erreicht werden.


Die Prüfung gilt als bestanden, wenn mindestens 70 von 95 Punkten und im Prüfungspunkt Rückruf mindestens 4 Punkte erreicht wurden.


Urkunde


Bei bestandener Prüfung erhält der Hundehalter eine Urkunde.